Ostern am Achensee
Ostern am Achensee
Regionale Osterbräuche
In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr mehr über die Osterbräuche in unserer Region.
Wenn die Wiesen sich wieder sattgrün färben und die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren sind, kündigt sich der Frühling an. Und er bringt nicht nur das Erwachen der Natur mit sich, sondern auch das Osterfest. Während der Osterhase herumhoppelt und Ostereier versteckt, verraten wir vom Hotel Karlwirt euch, welche Ostertraditionen es bei uns in Tirol gibt.
Die Fastenzeit
Die Fastenzeit dauert vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag. Manche verzichten auf Fleisch, Alkohol oder Süßes, andere auf Gewohnheiten, die im Alltag zu viel Raum einnehmen, wie zum Beispiel die Social-Media-Nutzung. Gerade darin liegt der Gedanke dieser Zeit: bewusster leben, Ballast ablegen, sich innerlich ordnen. Am Ostersonntag wird es dann festlich: mit Osterschinken, Osterzopf und Ostereiern.
Alles rund ums Osterei
Die Eiersuche am Ostersonntag ist ein Klassiker. Aber kennt ihr auch das „Eierpecken“? Zwei hart gekochte Ostereier werden Spitze an Spitze aneinandergeschlagen. Wenn euer Ei heil bleibt, habt ihr gewonnen, zerbricht es jedoch, geht ihr als Verlierer hervor.
Das Ratschen
Typisch für die Region ist das Ratschen in der Karwoche. Die hölzernen Ratschen ersetzen die Kirchenglocken, die am Gründonnerstag und Karfreitag nicht geläutet werden dürfen. Dieser Brauch wurde sogar ins österreichische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Bei der Auferstehungsfeier am Karsamstag endet dann das Schweigen der Glocken und das Feuer, das Taufwasser und heilige Öle werden geweiht.
Der Emmausgang
Diese Tradition erinnert an den Gang zweier Jünger Jesu in das Dorf Emmaus, denen sich der auferstandene Jesus unerkannt angeschlossen hat. Heute unternehmen Gläubige am Morgen des Ostermontags daran angelehnt einen besinnlichen Spaziergang.
Ostern in Tirol wird nicht laut inszeniert, sondern tief erlebt: als Fest der Gemeinschaft, der Hoffnung und des Neubeginns.
